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19.10.2017

Kindergarten: Bildungsbereiche - Was Kindergartenkinder alles lernen können


Kindliche Bildungsprozesse sind vor allem Selbstbildungsprozesse. Das Kind setzt sich aktiv, sozial, sinnlich und emotional über das Spiel mit der Welt auseinander und eignet sie sich an. Mit aus sich selbst heraus motivierter Tätigkeit erforscht und gestaltet das Kind seine Welt von Geburt an.

Die Selbstbildungsprozesse der Kinder in unserem Kindergarten werden von uns Erwachsenen begleitet. Wir selber sind dabei Forscher, Künstler und Konstrukteure. Die Prozesse finden in sozialen Gefügen statt. Wir haben die Aufgabe, den Kindern ein Umfeld zur Verfügung zu stellen, dass ihre Neugier und ihren Entwicklungsdrang unterstützt und anregt.

Dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellen wir uns in den verschiedenen Bildungsbereichen, wie sie im Kindertagesstättengesetz definiert sind:

  • Kreativität
  • Singen und Rhythmik
  • Experimente
  • Projekte
  • Exkursionen
  • Sprache
  • Wahrnehmung und Bewegung

Unsere Bildungsprozesse gestalten wir so, dass wir unter Berücksichtigung der Querschnittsdimensionen (Genderbewusstsein, Interkulturalität, Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen, Nachhaltigkeit, Lebensweltorientierung und Partizipation) die Bildungsbereiche miteinander verknüpfen. So entsteht in unserem Kindergarten ganzheitliche Bildungsarbeit.

Unser Kindergarten versteht sich als Teil der Wicherngemeinde. Der christliche Glaube und die Vermittlung christlicher Inhalte sind Schwerpunkte unserer Arbeit.

Im wöchentlich stattfindenden Singkreis in der Kirche kommen die Kinder mit kindgerechten, christlichen Liedern, biblischen Geschichten, Themen und Inhalten in Berührung. Sie werden unter Einbeziehung der Kinder vermittelt und erzählt. Dabei variieren wir den Einsatz von Medien: Dia-Serien, Einsatz von Requisiten, Handpuppen, Theater spielen, Geschichten auf eine Tafel malen, etc..

In den Gruppen werden dann die biblischen Geschichten und Themen durch unterschiedliche Aktivitäten / Aktionen wie z. B. Mal- und Bastelangebote, Theater, usw. vertieft.

Wir beten mit den Kindern vor den Mahlzeiten, aber auch zu anderen Anlässen wie z. B. Geburtstagen. Die Kinder werden in das Gebet mit einbezogen, indem sie sagen können, worüber sie dankbar sind und sich freuen bzw. wobei sie Hilfe benötigen. Sie werden ermutigt, ihre Freuden, Nöte und Wünsche direkt Gott oder Jesus zu sagen. Hierbei setzen wir Hilfsmittel mit Symbolwirkung ein, unter anderem Teelichter, Kerzen und Steine.

Über das Jahr verteilt, nehmen wir aktiv an Familiengottesdiensten teil. Einmal monatlich treffen wir uns mit dem Gemeindepädagogen in der Kirche, der uns dann eine biblische Geschichte erzählt.

Unser Team identifiziert sich mit der Grundorientierung der Einrichtung und der Gemeinde. Es bringt den eigenen Glauben und eine eigene Grundhaltung - verankert im christlichen Menschenbild - bei der Vermittlung religiöser Inhalte ein.

Den in diesem Zusammenhang auftretenden Fragen der Kinder gegenüber verhält sich unser Team wertschätzend und offen und ist um kindgerechten, verständlichen Umgang bemüht bzw. macht sich mit den Kindern gemeinsam auf den Weg, Antworten auf diese Fragen zu finden.

Bei Anmeldegesprächen stellen wir den Eltern die christliche Grundorientierung der Einrichtung vor.

Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht,
denn solchen gehört das Reich Gottes.
(Markus 10, Vers 14)
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