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19.11.2017

Moment mal...


Alle drei Monate verfasst unser Gemeindemitglied Uwe Bachmann sein "Moment mal...", das eine feste Rubrik im Gemeindebrief ist.

Schatten
In der Physikstunde sprachen wir von Licht und Schatten, wann und wie sich ein Schatten vergrößert und verkleinert und dass jeder Mensch im Licht einen Schatten wirft. Einer der Schüler warf die Frage auf, ob man seinem Schatten entfliehen könne.

Und nun begannen die praktischen Versuche. Die Schüler versuchten über den Schatten zu springen, ihm wegzulaufen, ihm durch Herumwälzen zu entkommen: Aber nichts half, sie konnten ihrem Schatten nicht entkommen. Auf meine Frage, zu welchem Ergebnis die Schüler gekommen seien, erhielt ich die Antwort: „Den kann man nicht loswerden.“

Eines der Mädchen hatte sich an der ganzen Versuchsreihe nicht beteiligt, meldete sich jedoch und sagte: „Und doch kann man ihn loswerden!“ Fragezeichen auf allen Gesichtern, und ich war auch gespannt, was nun kommen würde. Und die Schülerin fuhr fort: „Man muss sich nur in einen größeren Schatten stellen.“

Diese Antwort war zwar physikalisch nicht ganz richtig, aber wenn wir dieses Licht-Schatten-Verhältnis auf unser Leben übertragen, dann ergibt das einen Sinn. Wenn nämlich Gottes Licht auf uns fällt, dann werfen wir auch einen Schatten, einen sehr dunklen, weil in SEINEM Licht deutlich wird, was in meinem Leben alles finster ist. Und diesen Schatten werde ich aus eigener Kraft nicht mehr los. Da kann ich springen, laufen, flüchten, mich wälzen, wie ich will: Er bleibt da; trotz aller Bemühungen.

Und doch gibt es eine Lösung. Gott selbst schuf sie am Karfreitag. Der Schatten des Kreuzes von Golgatha reicht für uns alle aus, um die Schatten unserer Schuld verschwinden zu lassen. Das Sterben Jesu am Kreuz befreit uns von allem Negativen. In Psalm 91 lesen wir im 1. Vers:

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.

In der engen Gemeinschaft mit Gott, in der Lebensgemeinschaft mit Jesus werden wir befreit von den dunklen Schattenseiten unseres Lebens.

Uwe Bachmann

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