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19.11.2017

Gemeinde: Freizeiten


Ein Kanu in einer Stromschnelle
Die rund 1.444 Kilometer pro Fahrt haben sich gelohnt: In einer atemberaubenden Natur, umgeben von Bergen und direkt an dem Fluss Tarn, haben gut 70 Jugendliche und Mitarbeiter der Wichern- und Lutherkirche in der ersten Julihälfte in Südfrankreich gecampt und eine unvergessliche Freizeit erlebt. In der Nähe des Ortes Ispagnac befand sich unser Zeltlager mit rund 20 Zelten und einem einfachen Sanitärgebäude. Neben zahlreichen Kanufahrten auf dem Tarn konnten direkt auf dem Gelände der Fußballplatz, das Volleyballfeld sowie die Tischtennisplatte genutzt werden. Für manche ging es einen Tag nach Montpellier ans Mittelmeer, während andere eine zweitägige Kanutour unternahmen. Neben einigen Ausflügen in die umliegenden Dörfer besuchten ein paar von uns eine Matschhöhle oder einen Kletterparcour an einem Felsen.

Nach dem morgendlichen Plenum ging es in die Kleingruppen. Thematisch haben wir uns mit der Lebensgeschichte von Abraham beschäftigt. Nach der Siesta zur Mittagszeit wurden Workshops wie Kanufahren, Baden, Tanzen oder Malen angeboten. Auch Themenworkshops wie beispielsweise „Sterben und Tod“ oder „Sexualität“ waren darunter. Am Abend erwartete uns alle ein abwechslungsreiches Programm, das von einem Frankreichabend über einen Krimi- oder TV-Abend bis zu einem Sportturnier reichte. Mit dem Abendlob gingen wir in die Nachtruhe.

Zum Bergfest feierten wir einen gemeinsam gestalteten Gottesdienst. Außerdem gab es zum Abschluss einen Segnungsabend, an dem sich die Jugendlichen nochmals bewusst für ein Leben mit Gott entscheiden konnten.

Das Küchenteam sorgte für unser leibliches Wohl und konnte trotz einfacher Verhältnisse jedes Mal ein ganz besonderes Essen kreieren. Vor allem die drei Grillabende kamen sehr gut an.

Niko Renkosik
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Stimmen zur Freizeit
Joschua, 15 Jahre: „Also von der Landschaft her hat mir das sehr gut gefallen, dass wir auch mal in die Berge gefahren sind.“
„Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Gemeinschaft intensiver war, weil das Gelände kleiner war und es nicht so viele Rückzugsorte gab.“
„Die Kleingruppenzeit hat mir sehr gut gefallen, weil es auch sehr abwechslungsreich war. Zwischendurch haben wir zum Beispiel mal eine kleine Flusswanderung gemacht und sind zu einer Stromschnelle gegangen. Zum Thema Sünde und was uns von Jesus wegbringt haben wir passend dazu Steine in diese Stromschnelle geworfen als Symbol für unsere Sünde.“
„Alle Workshops haben mir sehr gut gefallen und manchmal war es auch schwer sich zu entscheiden, weil man eben nur zwei Workshopzeiten hatte und da ja eine richtig große Fülle an Angeboten war.“
„Als man hier angekommen ist und dieses kleine Sanitärgebäude gesehen hat, wo es keine Türen und kein Fensterglas gab, war es schon ein wenig überraschend. Aber schließlich gewöhnt man sich dran.“

Dennis, 15 Jahre: „Am coolsten fand ich hier neue Kontakte zu knüpfen, mehr zu lernen über Frankreich und auch über Gott.“
„Ich habe es mir schlimmer vorstellt. Aber ich fand es hier echt angenehm. Das Essen war fast besser als zu Hause. Ich wurde positiv überrascht.“
„Speziell war auf jeden Fall die Busfahrt nach Montpellier – die erste Stunde. Wo wir einmal in der Wolke waren und kaum zehn Meter weit gucken konnten. Das war echt krass. Das werde ich auf jeden Fall mein Leben lang behalten.“

Lea, 15 Jahre: „Die Schlammschlacht war cool.“
„Die Abende waren cool, aber ganz besonders auch die Gemeinschaft untereinander.“
„Die Natur finde ich geil.“

Merle, 16 Jahre: „Ich liebe Campen. Ich schlafe auch total gerne unter freiem Himmel.“
„Also besonders toll fand ich die Natur, die Gemeinschaft und die Kleingruppenzeit.“
„Ein besonderes Erlebnis war es die Stromschnelle runterzufahren, aber vor allem in Ispagnac zum ersten Mal von einem Felsen runterzuspringen bei der Badestelle.“
„Also was ich verdammt lustig fand war der Krimiabend und der Abend, wo wir das mit dem Schauspielern gemacht haben – dieses Switch reloaded.“

Ruth, 17 Jahre: „Es ist etwas ganz anderes als die letzten Jahre in Dänemark. Die Landschaft ist einfach megaschön. Jeder Tag war wieder aufs Neue unvergesslich. Ich glaube ich werde die Freizeit nie vergessen.“
„Die Arbeit in der Kleingruppe war richtig gut. Da war totale Offenheit und wir konnten uns alles erzählen. Das hat richtig Spaß gemacht und war fast so mit die beste Zeit am Tag.“
„Das Abendprogramm war sehr gut und jeden Abend wieder sehr kreativ gestaltet. Die Mitarbeiter haben sich ganz viel Mühe gegeben und ich war jeden Abend begeistert.“
„Die Tiere haben mich sehr gestört und ich hatte auch ganz viele Stiche. Aber das macht ja nichts. Das hat die Natur alles wieder wett gemacht.“

Charlotte, 15 Jahre: „Mir gefiel der Input gut und auch dass man neue Lutherleute kennengelernt hat.“
„Ich hatte es mir richtig schlimm vorgestellt, dass es hier so gut wie gar nichts gibt. Aber eigentlich ist es echt cool so nah am Fluss.“
„Den Ausflug nach Montpellier fand ich sehr cool.“
„Den TV-Abend fand ich beim Abendprogramm am besten, weil es ganz witzig war am Ende wie bei Switch alles nachzuspielen.“

Fabian S., 16 Jahre: „Besonders gut gefiel mir das Wetter, die Ausflüge und das Abendprogramm.“
„Das frühe Aufstehen gefiel mir nicht so gut.“

Celina, 16 Jahre: „Am schönsten auf der Freizeit fand ich, dass ich die Möglichkeit hatte richtig viele coole neue Leute kennen zu lernen.“
„Also zum Ende hin fand ich das so ziemlich anstrengend, dass man keine Privatsphäre hatte.“
„Meine Kleingruppe war einfach der Oberhammer. Also ich hatte Chalie und Jessi und die waren richtig cool. Unsere Kleingruppe war offen und ehrlich und es war richtig richtig schön.“

Niklas O., 16 Jahre: „Irgendwie gefiel mir die Gemeinschaft. Also, dass hier so viele Leute sind und ich auch neue Leute kennengelernt habe. Das Programm fand ich auch gut. Besonders gut die Kanutour.“
„Das Wetter hat mir an zwei Tagen nicht so gefallen, weil es ja so geregnet hat.“
„Die Nudeln mit der Soße fand ich lecker.“
„Die Kleingruppe fand ich auch gut, weil ich jetzt mehr an Gott glaube. Vorher hatte ich ein bisschen Zweifel, jetzt sind die nicht mehr so.“

Marcel, 16 Jahre: „Am besten gefiel mir auf der Freizeit das Fußballspiel, die Siestazeit, die Briefkästen, der Ausflug nach Montpellier ans Mittelmeer, das Baden im Fluss und das Regen-Schlammcatchen-Ding.“
„Nicht so gut gefällt mir, dass wir morgen nach Hause fahren. Von mir aus könnte ich hier ewig wohnen – mit Internetanschluss. Dann ist alles in Ordnung.“
„Das erste Abendprogramm mit François fand ich am coolsten.“

Tjark, 14 Jahre: „Die Landschaft hier fand ich auf jeden Fall am coolsten. Das ist echt atemberaubend.“
„Die Kleingruppe war gut. Die kannte ich ja schon alle vorher von der Konfirmation. Martin und Morten kannte ich auch schon vorher.“
„Am Abendprogramm fand ich einmal das mit Switch gut und das Sportturnier.“

Anika, 17 Jahre: „Ich find die Gemeinschaft ziemlich cool, dass man den ganzen Tag etwas mit anderen Leuten macht.“
„Ich fand den Workshop Pimp my bible ziemlich cool und auch das Kanufahren.“
„Am coolsten vom Abendprogramm fand ich das, wo wir dann nachher diese Fernsehserien nachspielen sollten.“
„Nur die Insekten haben mich an der Freizeit gestört.“

Max, 16 Jahre: „Besonders gut gefiel mir, dass man die ganzen Wichernleute besser kennenlernen konnte.“
„Die zweitägige Kanutour war voll cool, weil wir da fast unter freiem Himmel geschlafen haben und die ganze Zeit gepaddelt sind – die Natur die ganze Zeit zu sehen ist toll.“
„Beim Abendprogramm fand ich am besten das Spiel von Simon mit militärischen Drill und den TV-Abend.“

Franziska, 18 Jahre: „Das Schlafen unter dem Sternenhimmel war das Schönste, glaube ich.“
„Ja, ich war von der Küche jeden Tag wieder überrascht, dass sie was cooles Neues aus dem Hut gezaubert haben.“
„Das Abendprogramm mit Asterix und Obelix fand ich cool.“
„Die Natur ist ein ziemlich krasses Schauspiel, was Gott da geschaffen hat. Und es sieht einfach komplett anders aus, als das was wir in Deutschland haben.“
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