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18.11.2018

Berichte


Nächstenliebe leben auf der Logos Hope
Oktober 2018: Liebe Gemeinde,

mein Name ist Sina Schlüter, ich bin 21 Jahre alt und wurde im August 2016 von der Gemeinde auf das Missionsschiff „MV Logos Hope“ entsandt. An Bord dieses ungewöhnlichen Schiffes durfte ich mit eurer Unterstützung die prägendste Zeit meines bisherigen Lebens haben. In diesem Artikel möchte ich dafür, aber auch für die vielen Jahre davor, in denen ihr und Sie mir Familie und geistliche Heimat waren, „Danke“ sagen.

Als ich sechs Jahre alt war, wurde ich zum „Abenteuerland“ eingeladen, aber erst als ich 14 und gerade konfirmiert war, begriff ich, dass Jesus nicht nur freitags mein Freund sein möchte. Seitdem habe ich sämtliche Angebote der Gemeinde genießen, sowie auch für andere anbieten können. Besonders dankbar bin ich für meine Hauskreise, wo ich wie unter Schwestern ehrlich sein konnte und Jüngerschaft gelebt wurde. Wer meine Rundbriefe während meiner Zeit auf dem Schiff gelesen hat, der hat eine Idee davon, wie meine letzten zwei Jahre aussahen – aber natürlich gibt es noch viel mehr zu erzählen. Was mich in dieser Zeit am meisten geprägt hat, ist das Wissen, dass noch über 2,8 Milliarden Menschen keine Möglichkeit hatten, von Jesus zu hören. Sie haben unsere Hoffnung nicht, kennen keinen, bei dem sie ihre Fragen stellen könnten, und sie haben keine Gemeinde in ihrer Nähe. Täglich kommen 58.000 Menschen zu dieser Zahl hinzu. Ich bin der Meinung, dass es von Anfang an Gottes Plan war, alle Nationen der Welt zu erreichen. Im Alten Testament nutzte er dafür das Volk Israel und im Neuen brachte uns Jesus den Auftrag, in alle Welt zu gehen. Na klar, lässt das viele Fragen in den Kopf schießen: „Herr, wohin?“, „Wer wird mich unterstützen und was passiert mit meiner Familie?“ Im Neuen Testament findet man darauf SEINE Antwort, die lautet „Komm, folge mir nach“. So kurz und doch so schwierig in die Tat umzusetzen. Ich wünsche mir für unsere Gemeinde, dass wir Nächstenliebe leben und bedingungsloser Jesu Liebe nach außen tragen. Egal ob bei unserem Nachbarn, dem Obdachlosen am Bahnhof oder bei einem indigenen Volk am Amazonas. Jesus spricht: „Ich bin gekommen, um Sünder in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen, und nicht solche, die sich sowieso für gut genug halten.“ (Matthäus 9,13b)

Seit Oktober lebe ich nun in dem hügeligen Halle an der Saale, wo ich Soziologie und Psychologie studiere. Vielen Dank für eure Gebete und seid gewiss, dass ihr auch in meinen eingeschlossen seid.

Eure Sina



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Kommt zum Kicken am Sonntag!

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CLIC am 6. Oktober 2007

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